Vereine und öffentliche Verwaltungen leben von Menschen, die Verantwortung übernehmen – haupt- wie ehrenamtlich. Eine besondere Rolle spielen dabei Multiplikatoren: Trainer, Moderatoren, Projektverantwortliche, Berater und interne Weiterbildner. Sie wirken nicht nur auf einzelne Personen, sondern auf ganze Gruppen, Teams und Organisationen.

Modul 1: Dimensionen von Wohlbefinden und mentaler Gesundheit, Positive Emotionen erzeugen und nutzen
Modul 2: Mit Stärken zu Flow und besseren Arbeitsergebnissen
Modul 3: Optimismus und Selbstwert als Treiber für Transformation
Modul 4: Qualitative Beziehungen und Netzwerke
Modul 5: Werte, Sinn und Selbstbestimmung - was wirklich zählt und motiviert
Modul 6: Zielfokus und Resilienz: Dranbleiben in schwierigen Zeiten / Präsentation des eigenen Abschlussprojektes
Die Ausbildung umfasst sechs Module, die berufsbegleitend an Wochenenden oder in Blocktagen stattfinden. Sie endet mit einem Praxisprojekt und einer Abschlussarbeit, die direkt im eigenen Verantwortungsbereich umgesetzt werden.
Dauer: 6 Module zu je zwei Tagen
Didaktik: Wissenschaftlich fundiert, praxisnah, reflexiv und transferorientiert
Dieses Modul vermittelt die zentralen Dimensionen von Wohlbefinden und mentaler Gesundheit in organisations- und gruppenbezogener Arbeit. Neben der eigenen psychischen Stabilität lernen die Teilnehmenden – insbesondere Trainer und Multiplikatoren –, wie positive Emotionen Lernbereitschaft, Engagement und Offenheit in Gruppen fördern.
Nutzen: Mehr Präsenz, bessere Gruppenatmosphäre, geringere emotionale Erschöpfung.
Ehrenamtliche und Mitarbeitende bleiben dann engagiert, wenn ihre Stärken genutzt werden. In diesem Modul lernen die Teilnehmenden, individuelle und kollektive Stärken zu erkennen und gezielt einzusetzen. Das Flow-Konzept zeigt, wie Motivation und Leistung ohne zusätzlichen Druck entstehen.
Nutzen: Höheres Engagement, lebendige Lernprozesse, bessere Ergebnisse in Gruppen.
Dieses Modul zeigt, wie realistischer Optimismus und stabiler Selbstwert Veränderungsprozesse unterstützen – sowohl auf individueller Ebene als auch in Organisationen. Die Teilnehmenden lernen, konstruktive Denk- und Bewertungsmuster in Trainings, Workshops und Teams zu fördern.
Nutzen: Mehr Zuversicht, geringerer Widerstand, höhere Veränderungsbereitschaft.
Dieses Modul vermittelt, wie Vertrauen, psychologische Sicherheit und wertschätzende Kommunikation in Gruppen, Teams und Netzwerken entstehen. Multiplikatoren lernen, Beziehungen bewusst zu gestalten und Konflikte konstruktiv zu begleiten – auch in komplexen oder hierarchischen Strukturen.
Nutzen: Stabile Gruppen, tragfähige Netzwerke, nachhaltige Zusammenarbeit.


In diesem Modul reflektieren die Teilnehmenden ihre eigenen Werte und lernen, Sinn nicht zu predigen, sondern erlebbar zu machen. Selbstbestimmung wird als Schlüssel für nachhaltiges Engagement in Vereinen und Verwaltungen verstanden.
Nutzen: Langfristige Motivation, klare Haltung, hohe Glaubwürdigkeit.
Dieses Modul verbindet Zielfokus, Resilienz und Umsetzungskompetenz. Die Teilnehmenden entwickeln Strategien, um auch bei Widerständen und Rückschlägen wirksam zu bleiben. Das eigene Praxis- und Abschlussprojekt zeigt, wie Positive Psychologie konkret in Trainings, Projekten, Vereinen oder Verwaltungseinheiten multipliziert werden kann.
Nutzen: Nachhaltiger Transfer, sichtbare Wirkung, skalierbare Ergebnisse.
Ein zentraler Bestandteil ist die Präsentation des eigenen Praxis- und Abschlussprojekts, in dem die Inhalte der Ausbildung konkret auf das eigene Arbeitsumfeld übertragen werden. Bestandteil davon sind:
Die Ausbildung richtet sich an Führungskräfte, mittlere und höhere Leitungsebenen sowie Verantwortliche in Pflege, Gesundheitswesen und Personalentwicklung.
Teilnehmende lernen, psychische Belastungen frühzeitig zu erkennen, Resilienz und Motivation zu stärken, stärkenorientiert zu führen und psychologische Sicherheit in Teams aufzubauen. Die Teilnehmer entwickeln die Fähigkeit,
Organisationen profitieren von höherer Personalbindung, stabileren Teams und nachhaltiger Führungsqualität.
Reduktion von Krankenständen und Ausfallzeiten
Erhöhte Personalbindung und Motivation
Stärkung von Führungskompetenz unter Belastung
Stabilere Teams und bessere Zusammenarbeit
Nachhaltige Verbesserung der Arbeitskultur
Die Ausbildung verbindet wissenschaftlich fundierte Positive Psychologie mit den realen Anforderungen von Gesundheitswesen und Pflege. Sie verzichtet auf Wellness-Ansätze und fokussiert auf messbare Wirkung, Praxisprojekte und nachhaltige Führung unter Druck. Diese Ausbildung verspricht keine einfachen Lösungen. Sie stärkt Führungskräfte darin, realistisch, verantwortungsvoll und psychologisch fundiert mit den Herausforderungen des Gesundheitswesens umzugehen.
Positive Psychologie ist kein Zusatzangebot. Sie ist ein entscheidender Hebel für Zukunftsfähigkeit, Führungsqualität und Personalstabilität im Gesundheitswesen.

