Mit Achtsamkeit zu mehr Konzentration, Gesundheit und besserer Teamarbeit


Wie Achtsamkeit die Konzentration, psychische Gesundheit und sogar die Zusammenarbeit im Team verbessert


Achtsamkeit (Mindfulness) kann viel mehr als "nur" für Entspannung sorgen. Sie spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es um Stressregulation, Konzentration und Kommunikation geht - allesamt Fähigkeiten, die in Krisenzeiten und Zeiten des Wandels wichtiger denn je sind.

Mit Achtsamkeit den Autopiloten stoppen
Mit Achtsamkeit den Autopiloten stoppen

Wer Stressreaktionen erfolgreich regulieren möchte, der muss zunächst seine gewohnten Muster und damit seine Autopilot Reaktionen besser wahrnehmen. Nach der Wahrnehmung öffnet sich die Tür zum Stoppen der Automatismen. So gelingt es Dir, nicht in die Falle von Stress und Hektik zu treten.

Mit Achtsamkeit klar bleiben
Mit Achtsamkeit klar bleiben

Wenn der Autopilot Modus gestoppt wird, bleibst Du sortiert und klar im Kopf. Du nimmt eigene Gedanken und Gefühle klarer wahr und kannst diese besser regulieren. Auf diese Weise kannst Du aus seinem vollen geistigen Potenzial schöpfen und Aufgaben wesentlich effizienter erledigen. Von dieser Regulation profitiert auch die Kommunikation durch mehr Empathie im Team.

Mit Achtsamkeit den Fokus halten
Mit Achtsamkeit den Fokus halten

Wir werden mit Informationen und Nachrichten täglich überflutet. Das Gehirn muss dies alles verarbeiten und verliert dabei an Leistungsfähigkeit. Mit Achtsamkeit holst Du Dir die Kontrolle über Dein Hirn zurück. Ein scharfer und klarer Fokus arbeitet deutlich produktiver, ist kreativer und erweist sich in Gesprächen als besserer Zuhörer.



Mit Achtsamkeit die psychische Gesundheit pflegen und entwicklen


Psychische Gesundheit pflegen und entwicklen

Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, seinem Körper und seinen Organen etwas Gutes zu tun. Dem Gehirn, einem der wichtigsten Organe mit seiner Funktion als innere Kommandobrücke und als Regisseur der Gefühle und Emotionen, wurde im Verhältnis zum Körper bisher zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Dies ändert sich auch aufgrund wissenschaftlicher Studien jedoch seit geraumer Zeit. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, wie man im Alltag für seelische Gesundheit sorgen kann. Hier drei Beispiele:

 

  1. Bleibe morgens nach dem Aufwachen noch einen Moment liegen und komme bewusst in dem neuen Tag an. Spüre Deinen Körper und nehme Deine ersten Gedanken klar wahr. Spüre, wie Dein Geist erwacht.
  2. Richten Deinen Fokus für diesen Tag aus. Worauf möchtest Du heute besonders achten? Arbeite mit wechselnden Themen im Laufe einer Woche. So vergrößerst Du nicht nur Deine Wahrnehmung, sondern erweiterst auch Deine Perspektiven und Deinen Horizont.
  3. Beginne ein Trigger Tagebuch. Schreibe eine Situationen auf, in der Du immer wieder reflexhaft aus dem Autopiloten heraus reagierst. Prüfe Deine Einträge regelmäßig und gehe den Ursachen auf den Grund.

Mit Achtsamkeit die Konzentration und den Fokus am Arbeitsplatz verbessern


Nicht ablenken lassen. Mit Achtsamkeit Konzentration und Fokus am Arbeitsplatz lernen.

Wer sich täglich einige Slots für konzentriertes Arbeiten sichert, arbeitet laut einer Harvard Studie deutlich produktiver und ist am Ende des Tages sogar weniger erschöpft als Menschen, die ständig im Unterbrechungsmodus arbeiten. Achtsamkeitspraktiken helfen dabei, den Fokus zu halten und konzentriert ein Thema bis zum Ende durchzudenken oder zu bearbeiten. Hier einige Tipps dazu:

 

  1. Achten konsequent darauf, wann Du in den Multitasking Modus wechselst. Es lässt sich auch nicht immer und überall vermeiden. Meistens bewirkt jedoch eine Reduktion der Unterbrechungen schon eine deutliche Verbesserung.
  2. Plane Pausen und Zeiten der Regeneration bewusst ein. Nur ein gut regenerierter Geist kann auch höchst konzentriert und effektiv arbeiten.
  3. Gebe neuen Gedanken und Impulsen, die während Ihrer Arbeit auftauchen, einen Raum außerhalb Deines Geistes. Nutze dafür z.B. Post-It Sticker, Zettel oder digitaler Merker. So hältst Du Deinen geistigen Arbeitsspeicher frei.

Mit Achtsamkeit besser zuhören und die Zusammenarbeit im Team vertiefen


Mit Achtsamkeit die Zusammenarbeit und Kollaboration im Team verbessern

Unternehmen wie Google, Bosch oder SAP sind seit Jahren Vorreiter, wenn es um das Schaffen optimaler Bedingungen für Bestleistungen in Teams geht. Sie haben erkannt, dass ein großartiges operatives Ergebnis (WAS?) am besten erreicht wird, wenn zuvor das WARUM in Form einer Mission (siehe auch Vision und Werte Workshop) und das WIE in Form der Prozessdimension klar eindeutig beschrieben und gelebt wird. Die Prozessdimension beschreibt die Art und Weise der Zusammenarbeit und drückt damit auch die Qualität der Beziehungsebene des Teams aus. Auf der Konto der Prozessdimension wird viel eingezahlt, wenn Menschen einander zuhören und den Anderen verstehen wollen. Hier ein paar Tipps:

  1. Bereite Dich auf jedes Meeting mental vor. Werden Dir Deiner Intention bewusst und klären Deine Ziele für die Zusammenkunft.

  2. Gestalte den Einstieg in ein Team Meeting bewusster. Gönne allen eine Minute des Ankommens.

  3. Spreche weniger und höre mehr zu. Nehme beim Zuhören klar wahr, wie sich der Fokus Deiner Aufmerksamkeit verändert. Tauchen Gedanken z.B. in Form von Bewertungen beim Zuhören auf? Überlegt sich der Geist schon eine Antwort während der Andere noch redet? Was auch immer geschieht: nehme es ohne Wertung an und führen Deine Aufmerksamkeit dann wieder voll und ganz zum Gesprächspartner.
Fokus, Präsenz und Aufmerksamkeit im Gespräch kann man lernen
Fokus, Präsenz und Aufmerksamkeit im Gespräch kann man lernen
Mit Achtsamkeit wird das Zuhören verbessert
Mit Achtsamkeit wird das Zuhören verbessert


Training von Achtsamkeit / MBSR Programme


Sämtliche der neun vorherigen lassen sich noch besser umsetzen, wenn der achtsame Unterbau von Dir geschaffen wurde. Tipp 10 lautet daher:

 

Gönne Dir einen Achtsamkeitskurs. Den bezahlen zu einem großen Teil sogar die Krankenkassen. Suche in Deiner Stadt nach einem Angebot für Mindfulness Based Stress Reduction - kurz MBSR. Alternativ kannst Du auch direkt bei Deiner Krankenkasse nach Angeboten in Deiner Region fragen.


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