Führung 4.0 im digitalen Wandel


Mindful Leadership - Führung als perfekte Balance zwischen Empathie und Zielfokus

Nach einer Studie von Forschern der Hay Group werden künftig sechs Megatrends für massive Umwälzungen in der Wirtschaft und in Unternehmen sorgen. Die Studie betont unter anderem, dass machtzentrierte und egoistische Alphatiere zu einer Spezies gehören, von der sich gut ausgebildete Fachkräfte nicht mehr führen lassen werden. Der Fachkräftemangel und die jungen Generationen Y und Z befeuern einen Trend, der von Führungskräften mehr erwartet als das Anwenden bekannter Techniken: Empathie und echte Wertschätzung für den Mitarbeiter und seine Entwicklungsziele bei gleichzeitigem Fokus auf unternehmerische Zielvorgaben.

 

Dazu braucht es Menschen, die ihr persönliches Ego zurückstellen und ihren Einfluss sozialisieren können. Menschen die wissen, dass sie selbst vor allem dann stark sind, wenn sie andere stark machen. Die es ihren Mitarbeitern ermöglichen, individuelle Sinn Zusammenhänge mit Unternehmensinteressen zu verknüpfen. Die sich nicht in erster Linie auf sich selbst beziehen, sondern auf andere und dabei den Erfolg des Unternehmens stets im Fokus halten.

 

Der Vortrag gibt Einblicke in das Prinzip des Compassionate Leadership und schlägt damit die Brücke zu neuen Unternehmenswerten, in denen sich die Leistungsträger der Zukunft wiederfinden. Führungskräfte benötigen mehr denn je einen sehr hohen Grad an Selbstreflexion und Selbstkenntnis. Der Vortrag zeigt auch dazu einen dreistufigen Weg zum Aufbau dieser Kompetenzen auf:

 

Stufe 1: Aufmerksamkeitstraining und Selbstwahrnehmung

Aufmerksamkeit ist die fundamentale Basis für alle höheren kognitiven und emotionalen Fähigkeiten, die sich später entwicklen können. Ein Aufmerksamkeitstraining erzeugt im Gehirn einen Zustand der Ruhe und Klarheit.

 

Stufe 2: Selbstregulierung

Basierend auf der intensiven Fokussierung aus Stufe 1 entwickelt man Schritt für Schritt eine geschärfte Wahrnehmung der eigenen kognitiven und emotionalen Vorgänge. Man ist in der Lage, die eigenen Gedanken –und Gefühlsströme viel klarer, objektiver und mit mehr Zeichnung wahrzunehmen. Auf diese Weise werden beispielsweise destruktive Emotionen früher erkannt und können besser reguliert werden. Daraus erwächst mit der Zeit die Erkenntnis, dass man Emotionen erlebt und nicht zu dieser Emotion wird. So wird aus "Ich BIN wütend" ein "Ich ERFAHRE Wut" - ein himmelweiter Unterschied des persönlichen Erlebens!

 

Stufe 3: Mit kognitver Kontrolle bewusst zwischen Empathie und Zielfokus pendeln

Mit den erworbenen Skills trainiert man Schritt für Schritt seine Empathie Fähigkeiten und lernt auf diese Weise, sein Team oder seinen Mitarbeiter besser zu "lesen". Die besser ausgebildeten neuronalen Empathie Netzwerke gepaart mit verbesserter kognitiver Kontrolle ermöglichen es, situativ und bewusst zwischen den neuronalen Netzen der Empathie und des Zielfokus hin und her zu schalten.

Chade Meng Tan bei TED Talk über Mitgefühl in der Unternehmensführung

Mitgefühl als Zutat für Level 5 Leadership
Mitgefühl als Zutat für Level 5 Leadership

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Dieser Vortrag kann auch als Abendseminar oder Impulsvortrag gebucht werden.

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