Lernkultur 4.0 - Integrales Lernen


Wenn die Medien sich ändern, ändert sich auch die Gesellschaft und damit die Arbeitswelt. Das Zitat des deutschen Philosophen Walter Benjamin trifft den Nagel auf den Kopf. Wir befinden uns mitten in einem rasanten Wandel der Arbeitswelt und damit auch der Lernprozesse und Tools. Weiterbildung geschieht viel weniger formell und gestaltet sich immer mehr zu einem vernetzten Kontinuum, in dem Mitarbeiter ihre Lernräume bedürfnisorientiert und im Austausch mit anderen selbst gestalten.

 

Unternehmen, die ihre Mitarbeiter schon heute dahingehend unterstützen, weisen dagegen eine signifikant bessere Leistung auf. Lernen, so die moderne Hirnforschung, ist zudem keine Frage des Alters als vielmehr einer adäquaten Lernumgebung. Das Ökosystem des integralen Lernens integriert den Faktor Mensch und stärkt seine Bedeutung im Kontext des betrieblichen Lernens. ‚Integrales Lernen‘ steht dabei als Begriff für einen aktiven Prozess der Potentialentfaltung, bei dem alle Fähigkeiten, Kräfte und Qualitäten der Mitarbeiter und Teams zur Geltung kommen und optimal für das Unternehmen eingesetzt werden können. Oberstes Ziel ist die Schaffung von intelligenten und leistungsfähigen Netzwerken im Unternehmen, die denen neuronaler Strukturen im Gehirn ähnlich sind.


Die 4 KIDT Faktoren im "Ökosystem des Integralen Lernens"



10 Eigenschaften integralen Lernens

  1. Vielfalt als Prinzip
  2. Beobachten und Interagieren
  3. Kooperation statt Konkurrenz
  4. Überschaubare und langsame Lösungen
  5. Gestaltung vom übergeordneten Muster hin zum Detail
  6. Kreisläufe anlegen und aufrechterhalten
  7. Natürliche und erneuerbare Ressourcen einsetzen
  8. Regulieren statt Kontrollieren
  9. Den Reichtum von Randzonen erkennen und nutzen
  10. Nützliche Energie speichern und neu verwenden

Das Ökosystem des integralen Lernens

Das von Peak Potentials entwickelte Ökosystem des integralen Lernens
Das von Peak Potentials entwickelte Ökosystem des integralen Lernens


Integrales Lernen als Teil der Arbeitswelt 4.0

Basierend auf dem Konzept der Spiral Dynamics, entwickeln Gesellschaft und Arbeitswelten sich wandelnde Weltanschauungen und dem entsprechende Werte. Damit ändern sich neben Kommunikation, Führung und Organisation auch die Lernformen in Unternehmen. Wir unterstützen Sie auf dem Weg des Wandels Ihres Unternehmens durch individuelle Beratung und bedarfsgerechte Trainings von New Work Skills, Führung 4.0, Mindfulness und Resilienz.


Industrie 4.0 | Mitarbeiter | Gesundheit und Zufriedenheit

Industrie 4.0 bezeichnet die Verzahnung der klassischen industriellen Produktion mit modernster Informations- und Kommunikationstechnik. Gekennzeichnet ist die Verzahnung vor allem durch die Anwendung der Internettechnologien zur Kommunikation zwischen Menschen, Maschinen und Produkten. Die Zielsetzung folgt den bekannten Größen wie Qualität, Kosten- und Zeiteffizienz, aber auch Ressourceneffizienz, Flexibilität, Wandlungsfähigkeit sowie Resilienz in stark volatilen Märkten. Industrie 4.0 zählt auch zu den Kernthemen der Digitalen Agenda der Bundesregierung. Bei allem technischen Fortschritt bleibt die Frage zu klären, wo der Mensch als Mitarbeiter in dieser neuen Arbeitswelt seinen Platz findet und wie er ihn bestmöglich ausfüllen kann. In diesem Zusammenhang ergeben sich außerdem noch zahlreiche offene Fragen zur Aus- und Weiterbildung. Im Angesicht wachsender Veränderungsdynamik bei gleichzeitig steigenden psychischen Erkrankungen könnte diese Thematik zu einem Schlüsselfaktor für Unternehmenserfolg werden.

Kondratjew-Zyklen und Betriebliche Gesundheitskompetenz

Hier kommen die Erkenntnisse des Wirtschaftswissenschaftlers Nikolai Kondratjew über die sogenannten Kondratjew-Zyklen ins Spiel. Seine anerkannte Theorie der Langen Wellen der zyklischen Wirtschaftsentwicklung geht von regelmäßig auftretenden Paradigmenwechseln und damit verbundenen innovationsinduzierten Investitionen aus. Im Moment befindet sich die weltweite Wirtschaft am Ende des fünften Zyklus.

 

Leo Nefiodow, unter anderem ehemaliger Leiter der Abteilung für Projektmanagement und Wissenschaftliche Begutachtung des Bundesministeriums für Forschung und Technologie, vertritt seit 1996 die These, dass die nächste Basisinnovation, also der sechste Zyklus, im Gesundheitsbereich liege. In seinem Buch "Der sechste Kondratieff" vertritt er die These, dass die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und Volkswirtschaften in Zukunft zunehmend von ihrer Gesundheitskompetenz bestimmt sein wird.

Unser Infostand auf einer Regionalmesse
Unser Infostand auf einer Regionalmesse
Stefan Spiecker als Redner im Kongressprogramm der Learntec Messe
Stefan Spiecker als Redner im Kongressprogramm der Learntec Messe


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Ihre Experten für Integrales Lernen

Dr. Maren Schubert und Stefan Spiecker
Dr. Maren Schubert und Stefan Spiecker