Gute Stimmung als Erfolgsfaktor


Wie Sie Stress reduzieren, die STIMMUNG verbessern und besser in Ihre Kraft kommen

Wer kennt sie nicht: toxische Teams oder schlecht gelaunte Führungskräfte. Beide gehören zu den größten Motivationskillern und Produktivitätsvernichtern in der deutschen Wirtschaft. Studien der Harvard Universität zeigen, dass negative Emotionen zu einer vermehrten Produktion der Stresshormone Kortisol und Adrenalin führen, was den Sympathikus im Hirn aktiviert und die Fähigkeit zu kreativem, lösungsorientiertem Denken blockiert, für mehr Reaktivität und am Ende für weniger Offenheit sorgt. Positive Emotionen bewirken genau das Gegenteil und wirken wie Dünger für Kreativität, Offenheit und Lösungsorientierung. Die Wissenschaft der positiven Psychologie hat dies in den letzten 20 Jahren mehrfach bestätigt. Dieses Seminar bietet praktikable Lösungen für die Arbeitswelt, um die Stimmung in Ihrem Team deutlich zu verbessern und damit die Leistungsbereitschaft zu erhöhen.


Erfolgsfaktor Stimmung

Gute Stimmung ist kein Selbstläufer und braucht bestimmte Rahmenbedingungen. Die wichtigsten Faktoren sind:

  1. Klare und attraktive Ziele sind vorhanden
  2. Situationsadäquate Führung, mit Fokus auf Mitarbeiter und die aktuelle Zielstellung
  3. Positive Kommunikation - initiiert von der Führungskraft
  4. Vertrauen und Zugehörigkeit
  5. Ermöglichen von Autonomie und Selbstwirksamkeit 
  6. Verlässlichkeit und eine klar erkennbare Linie
Führungsstile: Von Transaktional bis Transformational
Führungsstile: Von Transaktional bis Transformational

Gute Stimmung beginnt bei sich selbst

Die Bertelsmann Stiftung und das Schweizer Institut "Sciencetransfers" fanden heraus, dass zwei von drei Managern sich ausgebrannt fühlen und kaum regenerieren können. Ihnen bleibt zu wenig Zeit für die Familie und für Freunde. Dies sind keine guten Voraussetzungen, um als Impulsgeber für gute Stimmung zu sorgen und damit auch nicht für gute Leistung.

 

Zuerst muss man als Manager lernen, sich selbst gut zu führen und dazu gehört vor allem ein gutes persönliches Zeit- und Energiemanagement. Denn in der heutigen Wirtschaft ist Energie und nicht Zeit die Währung für Spitzenleistung und Resilienz. Wir zeigen Ihnen in diesem Seminar, wie Sie Stress abbauen und besser regenerieren können und so auch Ihre persönliche Stimmung verbessern werden. 

Die Macht der Emotionsregulierung

Doch selbst ein ausgeruhter Manager ist nicht frei von Sorgen, Ärger oder Ängsten. Negative Emotionen lassen sich nicht auf Knopfdruck abschalten und haben ihre Ursache unter anderem in Bewertungsmustern. Man kann jedoch lernen, Emotionen und Impulse zu regulieren und ihnen auf diese Weise ihre Macht zu nehmen. 

Emotionen und Impulse lassen sich regulieren
Emotionen und Impulse lassen sich regulieren. Wir zeigen Ihnen, wie das geht.

Wer seine Emotionen reguliert und gelassener wird, der aktiviert sein parasympathisches Nervensystem, schützt sich damit vor Stressreaktionen und stärkt sein Immunsystem.



Positive Psychologie: Das  emotionale Kapital mobilisieren

Mitarbeiter kommen wegen der Firma, bleiben wegen der Aufgabe und gehen wegen dem Vorgesetzten. Diese alte Weisheit stimmt leider immer noch und es ist im Anbetracht des Fachkräftemangels geradezu fahrlässig, dass dies immer noch toleriert wird. Wer gute Mitarbeiter finden und an sich binden will, der muss deren emotionales Kapital mobilisieren. 

 

Die positive Psychologie wird auch als die Wissenschaft des gelingenden und lebenswerten Lebens bezeichnet. Sie konzentriert sich auf die Stärken und Ressourcen des Menschen und nimmt Abstand von konflikt- und defizitorientierten Ansätzen, wie sie in der klassischen Psychologie oder Diagnostik zu finden sind. In diesem Seminar lernen Sie die Grundlagen und wichtigsten Interventionen der positiven Psychologie kennen und wissen danach, wie Sie diese in Ihrem Arbeitsumfeld zur Anwendung bringen.



Resilienz als langfristiger Nutzen

Kurz nach der Geburtsstunde der Positiven Psychologie als neues empirisches Forschungsgebiet veröffentlichte Barbara Fredrickson ihre "Broaden and Build" Theorie. Die vielfach in Studien belegten zentralen Hypothesen besagen, dass positive Emotionen die menschliche Wahrnehmung erweitern (Broaden) und langfristig Ressourcen aufbauen (Build). Positive Emotionen verändern die Art und Weise, wie das Gehirn Informationen verarbeitet. Dies ist nicht nur eine blumige Metapher, sondern bedeutet tatsächlich eine grundlegend andere Arbeitsweise des Gehirns. Die Sicht auf die Welt wird erweitert und positiv verändert. Die Ressourcen, die im Zusammenhang mit positive Emotionen wachsen, sind vielfältig. Dazu gehören: Immunstärke und verkürzte Krankheitsdauer, bessere Beziehungsqualität und soziales Feingefühl, erhöhte Selbstwirksamkeit mehr Optimismus, Flexibilität im Verhalten und eine allgemein erhöhte psychische Belastbarkeit (Resilienz).

Die Broaden and Build Theorie zum Aufbau positiver Emotionen
Die Broaden and Build Theorie zum Aufbau positiver Emotionen

Inhalte des Seminares

  • Wie Emotionen entstehen und welchen Einfluss sie auf unser Verhalten haben
  • Die sechs Faktoren für gute Stimmung
  • Positive Selbstführung: wie man Emotionen reguliert und seine eigene Stimmung verbessert
  • Mit Interventionen der positiven Psychologie die Team Stimmung und den Zusammenhalt fördern
  • Die Aufwärtsspirale positiver Emotionen in Gang bringen und Teamresilienz entwickeln

 

Fachartikel "Die Kraft der Positiven Emotionen"